Natürlich hätte man noch mehr triftige Gründe anführen und belegen können, die gegen dieses Machwerk sprechen. Vielleicht gibt es ja mal eine komplette Sondersendung dazu, die noch deutlicher zeigt, wie viel Schaden die Region in ihren wirtschaftlich wichtigsten Bereichen (Fremdenverkehr und Weinbau) betroffen wäre. Selbst ein amtliches Gutachten kommt - endlich - nicht mehr darum herum, einen Rückgang des Fremdenverkehrs einzugestehen, obwohl sie die katastrophalen Auswirkungen der Bauzeit nicht einmal berücksichtigen!
Und Fakt ist einfach:
Eine Notwendigkeit für dieses Bauwerk wurde jahrzehntelang von der Bundesregierung verneint! Mit Recht, das geschätzte Verkehrsaufkommen reicht hinten und vorne nicht als Begründung für eine Quasi-Autobahn. Erst als Scharping in Rheinland-Pfalz Ministerpräsident wurde, drückte man das Vorhaben mit Tricks durch: Die Strukturschwäche des Landes wurde in die Kosten-Nutzen-Analyse hinein gerechnet (???), und das (strukturschwache!) Rheinland-Pfalz beteiligt sich an den Kosten - sauber!
Heide Weidemann