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10. Februar 2012
 

Frontal21

 
nächste Sendung: 21.02.2012

Behörden gegen Bürger

Hallo zusammen,

ein frohes und gesundes neues Jahr allen!

Ich bin neu hier, in meiner Verzweiflung zu meiner aktuellen Situation hat es mich hierher verschlagen. "Behörden gegen Bürger" ist zur Zeit auch mein Problem, in das ich völlig unverschuldet geschlittert bin:

Alles fing am 16.11.09 damit an, dass ich bei der zuständigen KFZ-Meldestelle wegen Umzug eine Adressänderung in den KFZ-Papieren durchführen lassen habe innerhalb desselben Regierungsbezirks. Dabei muss der Meldestelle ein Fehler bei den unverändert bestehenden Versicherungsdaten zu meinem PKW unterlaufen sein, den ich zu dem Zeitpunkt allerdings weder bemerken noch überprüfen konnte.

Am 22.12.09 bekam ich nämlich überraschend Post von einer Versicherung, bei der ich gar nicht versichert bin. Sie schrieb mir, sie habe mir wegen meiner PKW-Anmeldung (???) ab 16.11.09 vorübergehende Deckung für den PKW gewährt, aber da ich daraufhin keinen Vertrag mit ihr abgeschlossen habe, kündige sie diese vorübergehende Deckung zum Jahresende. Ferner wurde mir mitgeteilt, dass eine Rechnung für den Zeitraum der vorübergehenden Deckung folgt.

Ich dachte, es kann sich ja hier nur um einen Irrtum handeln, denn ich bin seit drei Jahren schon bei einer anderen Versicherung KFZ-Versichert und habe auch keine Deckung bei dieser mich anschreibenden Versicherung beantragt, wozu auch? Ich hatte doch nur eine Adressänderung durchführen lassen.

Also rief ich diese Versicherung an. Dabei kam heraus, dass die Versicherung von der Meldestelle nach der Adressänderung angeschrieben worden sei als meine Versicherung, woraufhin man dort davon ausging, dass ich eine PKW-Neuanmeldung unter Angabe dieser Versicherung durchgeführt habe und deshalb vorrübergehende Deckung gab. Man war dort jedoch sehr kulant, als ich Fall schilderte, dass es eben keine Neuanmeldung sondern nur eine Adressänderung war und die Meldestelle hier wohl einen Fehler gemacht haben muss, denn ich bin ja seit 3 Jahren woanders versichert. Man riet mir noch, auch meine Versicherung und die Meldestelle von dem Irrtum zu informieren, damit es keine weiteren Schwierigkeiten gibt.

Das tat ich dann auch. Ich schrieb die Meldestelle an und schickte ihr den gültigen Versicherungsschein zu mit Bitte, die Daten enstprechend richtig einzupflegen. Ferner schrieb ich meine Versicherung an und bat sie, sich mit der Meldestelle in Verbindung zu setzen und die bestehende Versicherung entsprechend zu bestätigen. Von beiden Seiten hörte ich nichts mehr und ging davon aus, dass die Sache damit geklärt und erledit ist. Ein fataler Trugschluss!

Denn am 30.12.09 stand plötzlich der Postbote mit einem gegen Postzustellungsauftrag eingeschrieben Brief der Meldestelle vor der Tür. darin befand sich eine sogenannte Ordnungsverfügung, deren Inhalt mir beim Lesen echt die Schuhe auszog: Mir ist ab sofort der Betrieb meines PKW untersagt, da angeblich kein Versicherungsschutz besteht. Ferner werde ich aufgefordert, binnen 3 Tagen (man beachte dabei das Datum der Zustellung = 1 Tag vor Silvester/Neujahr mit anschließendem Wochenende) meine KFZ-Schilder und den KFZ-Schein zum entwerten bei der Meldestelle vorbeizubringen und meinen PKW von öffentlichem Grund zu entfernen, oder aber innerhalb dieser Frist eine Versicherungsbestätigung in Form einer sogenannten eVB (= elektronischen Versicherungsbestätigung) PERSÖNLICH vorzulegen, welche ich von meiner Versicherung bekäme.

(Fortsetzung-->)

 

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