Hallo.
Vor kurzem las ich einen Artikel zu dem sogenannten Nocebo-Effekt.
Dieser stellt in etwa das Gegenteil des Placebo-Effekts dar, wenngleich beide auch ähnlich funktionieren.
Beim Nocebo-Effekt ist, entgegen dem Placebo-Effekt, eine reale Verschlechterung(!) der gesundheitlichen Situation trotz fehlender Einflüsse äußerer Faktoren (Medikamente etc.) festzustellen.
So wurde in dem Beitrag von einem Mann berichtet, der nachdem ihn seine Freundin verließ, Selbstmord begehen wollte. Dazu nahm er eine extrem hohe Dosis Schlaftabletten ein, wurde allerdings von einem Freund aufgefunden und mit schweren Vergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert.
Erst im Nachhinein stellte sich heraus, dass seine "Schlaftabletten" gar keine waren, sondern eben ein Zuckerpräparat, das ihm, als Angehörigen einer sogenannten Kontrollgruppe, bei einem Placebo-Versuch verabreicht wurde.
Bei den medizinischen Untersuchungen wurde keinerlei Konzentration von Schlaftabletten-Besatndteilen gefunden; eine Vergiftung, gleich der bei einer Überdosis, wurde allerdings medizinisch bewiesen.
Um sich meiner daraus resultierenden Frage - vor dem Hintergrund der Atomenergie - ein wenig anzunähern, führe ich nun ein weiteres Beispiel des selben Artikels auf.
Ein Mann klagte seit ein Mobilfunkmast unweit seines Hauses aufgestellt wurde über wiederkehrende Kopfschmerzen, Übelkeit usw.
Zwischen diesen Symptomen und der Errichtung des Mobilfunkmastes sah er einen Zusammenhang.
Als er dann die Mobilfunkgesellschaft verklagen wollte, stellte er allerdings fest, dass der fragliche Mast nie in Betrieb gesetzt wurde, woraufhin seine Beschwerden recht prompt verebbten.
Schon während des Lesens stellte sich mir daher die Frage, ob es sich mit den Atomkraftwerken und den erhöhten Krankheitsbildern in deren Umgebung nicht ebenso verhalten könnte, dass die Symptome also auch eher mental denn physisch bedingt sind.
Ba.St.Mü.