iebe user, was halten sie von dieser fragestellung unter betrachtung folgender tasachen?:
zitat:
Brasilien baut das Wasserkraftwerk Belo Monte
Vor einigen Tagen stimmte Brasiliens Umweltbehörde Ibama, nach Monaten des Zögerns, dem Bau des gigantischen Wasserkraftwerks Belo Monte im Amazonas-Gebiet zu. Für das gewaltige Vorhaben muss eine Urwaldfläche, die der Größe des Bodensees entspricht, am Amazonas gerodet werden. Das Kraftwerk Belo Monte fällt zwar etwas kleiner aus, als ursprünglich geplant, wäre aber mit 11.000 Megawatt immer noch die drittgrößte Staustufe der Welt.
In Brasilien sollen jetzt 500 Quadratkilometer Urwald am Xingu, einem Nebenarm des Amazonas, im Bundesstaat Pará geflutet und Zehntausende Menschen umgesiedelt werden. Mindestes zehn Milliarden Dollar soll das riesige Wasserkraftwerk kosten. Präsident Luiz Inácio Lula da Silva verteidigt das Projekt als Fortschritt für Brasilien. Seine Regierung möchte das wichtigste Süßwasserreservoir der Erde als mächtige Energiequelle nutzen.
Auch der Umweltminister von Brasilien, Carlos Minc, setzt sich für den Bau des Wasserkraftwerks Belo Monte ein. Denn der Bau werde durch die strengste Umweltlizenz der Geschichte gestützt. Außerdem passe das Energieprojekt zu Brasiliens Maßnahmen gegen den Klimawandel. Die Investoren müssen in Belo Monte 800 Millionen Dollar für den Schutz der Umwelt sowie in Krankenhäuser und Schulen investieren. Außerdem würden durch das Bauvorhaben 18.000 direkte und 80.000 indirekte Arbeitsplätze geschaffen.
Aber nicht alle Menschen in Brasilien sehen in dem Bau des Wasserkraftwerks so viele Vorteile wie der Präsident und der Umweltminister. Der Umweltaktivist Roani Metyktire vom Stamm der Kayapó, kritisierte den Bau mit scharfen Worten: „Dieser Staudamm kann mein Volk verletzen, die Erde meines Volkes.“ Auch der österreichische Bischof Erwin Kräutler aus Altamira kämpft hartnäckig gegen das Wasserkraftwerk Belo Monte. Er bezeichnet es als größenwahnsinniges Todesprojekt.
Der Klimaforscher Philip Fearnside aus Manaus hat ausgerechnet, dass Belo Monte in den ersten zehn Jahren seines Betriebs mehr Treibhausgase erzeugen werde als die brasilianische Metropole Sao Paulo. Inzwischen hat auch die Staatsanwaltschaft in Belém, Einspruch gegen die Zerstörung des Amazonasurwalds eingelegt. Die Regierung von Brasilien lässt sich durch solche Gegenwehr allerdings wenig beeindrucken. Ende März soll die Ausschreibung für Belo Monte entschieden sein und zügig mit dem Bau begonnen werden.
zitat ende.
quelle lateinamerikaspezialist
fazit:
öko ist wohl nicht immer öko - oder?
und würde ein neues kernkraftwerk nicht die sinnvollere alternative?
mfg. real