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13. Februar 2012
 

Frontal21

 
nächste Sendung: 21.02.2012

Zukunft der Energie

Da es hier etliche Milchmädchenrechnungen gibt..... bezüglich Kosten-Nutzen Faktoren von Windrädern.... mal etwas von mir!
Ich hab es mir aus dem Internet besorgt unter „heise.de“
Ihr seit mir zu einseitige Atomlobbyisten und das kann ich nicht so stehen lassen!!

„Die Kosten sprechen nicht so zwingend für die Atomkraft, wie ihre Befürworter gerne glauben machen wollen. Atomstrom ist in Deutschland nur deshalb so billig, weil viele Anlagen längst abgeschrieben sind und weil viele Kosten, wie etwa die politischen Kosten der Atommülltransporte, der Allgemeinheit aufgeladen werden können. Bei den Baukosten schneiden Atom- und Windkraft hingegen in etwa gleich ab.

Ein Windrad kostet derzeit etwa eine Million Euro pro MW, was einer Milliarde pro Gigawatt (GW) entspricht. Frankreichs AKW-Bauer Areva will seine EPR-Reaktoren für 2,5 bis fünf Milliarden Euro das Stück verkaufen, was bei einer Leistung von 1,6 GW 1,56 bis 3,125 Milliarden Euro pro GW entspricht.

Nun muss man allerdings die Leistung der AKWs doppelt bis dreifach rechnen, da sie wesentlich weniger Stillstand als die Windanlagen haben. Unterm Strich gibt es also, wenn Areva seine Preisvorstellungen einhalten kann, bei den Baukosten einen kleinen Kostenvorteil für die Atomkraftwerke.
Rechnet man allerdings die Kosten für Brennstoffbeschaffung und -entsorgung hinzu, wird dieser sicherlich deutlich schrumpfen oder sich gar auflösen.

Mit dem Bau der Offshore-Windparks kann sich die Kostenrelation noch einmal verschieben: Einerseits ist vor den Küsten wegen stärkerer Winde der Energieertrag deutlich größer, andererseits sind die Bau- und vermutlich auch die Betriebskosten höher.

Bei Repower, wo es längere Zeit rote Zahlen gegeben hatte, freut man sich über steigende Gewinne und ein kräftiges Anschwellen der Auftragsbücher.

3,1 Millionen Euro machte man von Januar bis März 2008 an Gewinn (vor Steuern und Zinsen). Im Vorjahreszeitraum waren es nur 255.400 Euro gewesen. Im gleichen Zeitraum wurden 65 Anlagen mit einer Leistung von 129 MW abgerechnet. Ende März standen 696 Windenergieanlagen (Vorjahr 498) mit einer Gesamtnennleistung von 1.419 MW (Vorjahr 984,5 MW) in den Büchern, was laut Firmenangaben einem potenziellen Umsatz von 1,4 Milliarden Euro entspricht. Bezogen auf die Leistung kommen 82 Prozent der Aufträge aus dem Ausland.

Und so soll es in den nächsten Jahren weiter gehen: Für das neue Geschäftsjahr, das von April bis März 2009 läuft, rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz von 1,1 Milliarden Euro und hofft dabei auf einen Vorsteuergewinn von rund 60 bis 70 Millionen Euro. Im darauf folgenden Jahr hofft man den Umsatz um weitere 40 bis 50 Prozent steigern zu können. Am 31. März waren 1246 Mitarbeiter bei Repower beschäftigt, 305 mehr als ein Jahr zuvor. Das Geschäft wird allerdings zur Zeit fast ausschließlich mit zwei verschiedenen Modellen von 2-MW-Anlagen gemacht. In den Auftragsbüchern stehen erst neun 5-MW-Anlagen, die für die Offshore-Windparks in Fragen kommen."

Tja, meine „Fachleute“ können die nun alle nicht rechnen.... oder habt IHR ein Brett vor dem Kopf?
Und von wegen Subventionen..... die Atomlobby hat schon locker 100 Milliarden davon eingesackt!
Ganz zu schweigen von den Folgekosten der Abfallbeseitigung..... oder dem TOD von Millionen bei einem GAU! Doch DAS schließt ihr ja aus.
Da frage ich mich.... Habt ihr Tschernobyl ausgeblendet????

 

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