Hauptnavigation:

Sie sind hier:

13. Februar 2012
 

Frontal21

 
nächste Sendung: 21.02.2012
 
Rückblick: Frontal21 vom 27.07.2010
Beitrag ist aus rechtlichen Gründen nicht mehr verfügbar.

Katastrophe von Duisburg

Suche nach
den Schuldigen

von Andreas Halbach und Herbert Klar

Wer ist schuld am Tod von zwölf Frauen und acht Männern? Schon vorher ahnten viele - nicht nur Experten -, dass die Planung der Massenveranstaltung Loveparade in Duisburg an der Wirklichkeit vorbeiging. Nach jahrzehntelangen Erfahrungen mit den Techno-Fans musste klar sein: Sie treten nicht in Reih und Glied zur Parade an, um so besser ins Sicherheitskonzept und ins eingezäunte Festgelände zu passen, wie sie sich das auf dem Ordnungsamt vielleicht gedacht hatten.

 
Blog
Frontal 21: Hilke Petersen. Quelle: ZDF

Loveparade

Tödliche Fehler

von Hilke Petersen

Tag drei nach der Katastrophe bei der Loveparade in Duisburg. Je mehr Panik- und Katastrophenforscher sich zu Wort melden, desto deutlicher werden Fehler und Planungsversagen. Was sich die Stadt Duisburg und der Veranstalter der Loveparade Lopavent GmbH bei ihrem Konzept für die Großveranstaltung gedacht haben, ist mit normalem Menschenverstand kaum nachvollziehbar: So konnte - oder musste - die Loveparade auf so dramatische Weise aus dem Ruder laufen: 20 Tote, über 500 Verletzte. [Blog]

 

Grafik

Der Tunnel
von Duisburg

Die Loveparade in Duisburg fand auf einem abgesperrten Gelände statt, das nur über einen tunnel zu erreichen ist. Eine 3D-Animation zeigt die neuralgischen Punkte im Tunnel.

 

Frontal21-Interview

"Der Sache
nicht angemessen"

von Andreas Halbach

Die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes fordert vor dem Hintergrund der Tragödie von Duisburg eine verbesserte Ausbildung im leitenden Katastrophenschutz. Detlef Mamrot, Brandschutzsachverständiger und Experte bei der Vereinigung, kritisiert in Frontal21 den Planungsprozess der Loveparade-Veranstaltung in Duisburg, bei der 20 Menschen zu Tode kamen.

 

Frontal21-Interview

"Versuch, zu blockieren"

von Astrid Randerath

Im Frontal21-Interview kritisiert die Anwältin Birgit Schröder Schulaufsichtsbehörden dafür, dass sie in Verdachtsfällen von sexuellem Missbrauch nicht schnell genug reagieren. Schröders Eindruck ist, Anwälte würden oft als störend empfunden, auch weil sie die Eltern über ihre Rechte aufklären. Die Anwältin betreut häufig Missbrauchsfälle und gibt Ratschläge, wie Eltern in solchen Fällen am besten reagieren können.

 
Beitrag ist aus rechtlichen Gründen nicht mehr verfügbar.

Ohnmacht des Staates

Kinder als Drogendealer

von Stefanie Hayn und Bettina Warken

Er ist erst elf, aber schon ein professioneller Drogenhändler. Mindestens zehn Mal wurde der Junge, der offenbar aus einem palästinensischen Flüchtlingslager nach Berlin kam, von der Polizei auf der Straße aufgegriffen und zurück ins Jugendheim verfrachtet. Der Junge haut wieder ab, das frustrierende Spiel geht von vorne los. Polizei und Jugendämter sind machtlos.

 
 

Sendungsinformationen

Dienstag, 27.07.2010 21:00 - 21:45 Uhr

VPS 27.07.2010 21:00

Länge: 45 min

Magazin, Deutschland, 2010

  • 16 zu 9
  • Chat
  • Livestream