Zehntausende Studenten protestieren an deutschen Universitäten gegen die nach ihrer Ansicht schlechten Studienbedingungen und werden dabei oft von ihren Professoren und auch der Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz Professor Margret Wintermantel unterstützt. Die von der Bundesregierung versprochenen Investitionen in die Bildung sind an den Universitäten noch nicht angekommen. [Bilderserie]
Gemessen an seiner Wirtschaftleistung gibt Deutschland im Vergleich zu anderen OECD-Staaten zu wenig für Bildung aus, kritisiert Matthias Rumpf vom Berliner Büro der Organisation für wirtschafliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Rumpf fordert, dass die beschlossenen Erhöhungen der Ausgaben für Bildung auch tatsächlich umgesetzt werden. Das Ziel, die Bildungsausgaben von aktuell 4,8 Prozent auf sieben Prozent des Bruttoinlandsprodukt zu erhöhen, hält er für "sehr ambitioniert".
Liebe Bundeskanzlerin! Jetzt müssen Sie erst einmal die Wirtschaftskrise überwinden, und dann - nicht vergessen: Finanzen in den Griff kriegen! Vor der Wahl war Ihnen das doch immer wichtig!