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Die Themen der Sendung vom 23. Oktober

Frontal21 berichtet unter anderem über die fiesen Tricks von Immoblienspekulanten, Defizite bei der Dopingbekämpfung, über absurde Härten deutscher Asylpolitik, wie die Lebensmittelindustrie immer wieder ihre Interessen durchsetzt sowie über Kinderfang im Internet. 

Frontal21-Sendung vom 23. Oktober

(23.10.2012)

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Sexuelle Anmache: Der Weg führt via Internet direkt ins Kinderzimmer. (23.10.2012)

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Deutschland hinkt im Vergleich zu anderen Staaten bei der Doping-Bekämpfung weit hinterher. So sind Erfolgsquoten bei Dopingtests laut einer Studie der Universität Mainz weltweit mit die niedrigsten.

(23.10.2012)

Verwirren statt aufklären - Lebensmittelindustrie gegen Verbraucher

Lebensmittelampel - abgewehrt. Lebensmittelkennzeichnung - verwässert. Packungsgrößen - verkompliziert. Immer wieder schafft es die Lobby der Lebensmittel-Industrie Gesetze oder Verordnungen so zu verändern, dass Verbraucher eher verwirrt statt aufgeklärt werden. So kaufen Kunden in den Supermärkten weiter Produkte mit undurchsichtigen Preisen und zweifelhaften Inhalten. Der Verbraucherschutz wird unterlaufen, die Vertreter der Industrie setzen ihre Interessen schon bei der Gesetzgebung durch. So ist in Brüssel rund um die Gesetzesmacher der Kommission ein Netz an Lobbyisten entstanden: groß, fleißig, erfolgreich. Frontal21 über den Einfluss der LebensmitteIindustrie, der oft zu Lasten der Verbraucher geht.

Mieter raus - Die Tricks von Immobilienspekulanten

Münchner Immobilienfirmen haben ihre ganz eigene Methode entwickelt, um von drastisch steigenden Mietpreisen zu profitieren und langjährige Mieter rauszudrängen. Mieteranwälte sprechen vom so genannten Münchner Modell: Beim Kauf eines Mietshauses wird jeweils eine Wohnung den einzelnen Investoren zugewiesen. Die klagen dann auf Eigenbedarf und verdrängen so die Mieter. Ein Vorgehen, das der Bundesgerichtshof sogar für legal erklärt hat.
Frontal21 über die Tricks der Spekulanten und die Rolle von Stiftungen mit sozialer Mission in diesem realen Monopoly-Spiel.

Kampf gegen Doping – Miserable Aufklärung in Deutschland

Deutschland hinkt im Vergleich zu anderen Staaten bei der Doping-Bekämpfung im Sport weit hinterher. So sind etwa die Erfolgsquoten bei Dopingtests laut einer Studie der Universität Mainz weltweit mit die niedrigsten. Der Dopingforscher Professor Perikles Simon sieht hier dringenden Handlungsbedarf. Denn laut Eigenauskünften der Athleten müsse man davon ausgehen, dass rund 20 bis 60 Prozent der deutschen Hochleistungssportler dopen. Darüber hinaus wird in Deutschland bei Dopingdelikten meist nicht das Strafrecht, sondern das Arzneimittelgesetz angewendet. Das aber erlaube Freimengen bei Substanzen, die für Doping eingesetzt werden können, kritisieren Experten wie der Heidelberger Molekularbiologen Werner Franke.
Frontal21 zeigt auf, welche Defizite es bei der deutschen Dopingbekämpfung gibt.

Gefährliche Internetforen - Pädophile auf Kinderfang

"Frischfleisch ziehen" nennen es die Täter, die gezielt mit Kindern und Jugendlichen Kontakt im Internet aufnehmen. Oft sind ausgerechnet die angeblich sicheren Kinderchats ihre erste Wahl. Die Pädophilen haben einen direkten Draht ins Kinderzimmer, durch die Anonymität ist das Risiko, aufzufliegen, für sie gering. Zumal sie die Kinder durch Tricks und Manipulationen fast immer dazu bringen, gegenüber ihren Eltern zu schweigen. So verabreden die Täter im Chat sogar heimliche Treffen. Die Folgen solcher Blind-Dates ohne Wissen der Eltern waren schon in vielen Fällen sexuelle Übergriffe bis hin zur Vergewaltigung. Polizei und Justiz können häufig erst dann handeln, wenn es zu spät ist. Zurück bleiben traumatisierte Kinder und fassungslose Eltern. Frontal21 über reale Gefahren für Kinder im virtuellen Netz.

Unerwünscht und isoliert– Asylbewerber in Deutschland

  "Massiver Zustrom", "sprunghafter Anstieg", "Missbrauch" - solcher Schlagwörter bedient sich die Politik gern, wenn sie über Asylsuchende in Deutschland spricht. Deshalb sollen nun vor allem Flüchtlinge aus Serbien und Mazedonien zurück in ihre Heimat. Laut Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) handele es sich schließlich um sichere Länder. Doch die Asylbewerber sind häufig Roma-Familien, die im eigenen Land verfolgt werden. Flüchtlinge haben es in Deutschland immer schwerer, anerkannt zu werden, beklagen menschenunwürdige Zustände in den Asylbewerberheimen. Wegen Residenzpflicht und Arbeitsverbot sind sie quasi zur Untätigkeit verdammt. Da klingt es wie Hohn, wenn ihnen dann vorgeworfen wird, sie würden dem Staat auf der Tasche liegen.
Frontal21 über absurde Härten einer Asylpolitik, die zwar viele Flüchtlinge jahrelang duldet oder sogar ausbildet, um sie dann doch plötzlich abzuschieben.

Um Antwort wird gebeten - Sehr geehrter Bundesgesundheitsminister

19.10.2012, Quelle: zdf

Sendetermine


28. Mai 2013 21:00


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