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Die Altlasten der Bundeskanzlerin
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"Sicherheitsbedenken ignoriert"
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"Strikt an Empfehlungen gehalten"
Die Altlasten der Bundeskanzlerin
"Sicherheitsbedenken ignoriert"
Interview mit Reinhard Grindel
von Steffen Judzikowski und Christian Rohde
Bei der Endlagersuche in der 90er Jahren gab es Vorbehalte gegenüber der Entscheidung, nur den nordöstlichen Teil des Bergstocks in Gorleben zu erkunden. Die Obfrau der Grünen im 1. Untersuchungsausschuss Gorleben des Bundestages, Sylvia Kotting-Uhl, sagt heute: "Die Bundesumweltministerin hat sich darüber hinweggesetzt" und „hat dabei Sicherheitsbedenken ignoriert". Die heutige Kanzlerin Angela Merkel, CDU, war von 1994 bis 1998 Bundesumweltministerin."Es hat keine politsche Einflussnahme gegeben", sagt Reinhard Grindel, Obmann der Union im 1. Untersuchungsausschuss Gorleben. Grindel widerspricht dem Vorwurf, die damalige Bundesumweltministerin Angela Merkel, CDU, habe bei der Endlagersuche politischen Druck ausgeübt. Grindel meint: "Das war alles wissenschaftlich fundiert."

