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Die Themen der Sendung vom 25. September 2012

Frontal21 berichtet über die Macht von Facebook, soziale Ungerechtigkeit in Deutschland, die Waffe des Terrortrios, die Suche nach einem sicheren Atommüll-Endlager und die Doppelmoral bei der deutschen Exportförderung. 

Frontal21 -Sendungvom 25. September 2012

Frontal21 verpasst? Hier können Sie die Sendung vom 25. September noch einmal anschauen!

(25.09.2012)

Gefangen im Netzwerk - Die Macht von Facebook

Die Nutzer lieben es, Datenschützer schlagen die Hände über dem Kopf zusammen: Bis vor kurzem galt Facebook noch als reine Erfolgsgeschichte. Doch mittlerweile hagelt es weltweit immer häufiger Kritik am größten sozialen Netzwerk. Zuletzt musste Facebook die automatische Gesichtserkennung in Europa abschalten, die den Mitgliedern helfen sollte, Freunde auf Fotos zu erkennen. Denn diese Funktion birgt nach Meinung einiger Datenschützer erhebliches Missbrauchspotenzial. Doch Facebook arbeitet schon längst an neuen Programmen, mit denen sich künftig noch besser die freiwilligen Daten der Mitglieder lukrativ veräußern lassen. Frontal21 über die Datenkrake Facebook.

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Arm trotz Arbeit - Ungerechtes Deutschland

Die Kluft zwischen Arm und Reich wird in Deutschland immer größer. Das geht aus dem Entwurf für den Armutsbericht der Bundesregierung hervor. Demnach verfügen inzwischen nur zehn Prozent der Haushalte über mehr als die Hälfte des gesamten Vermögens, die Gewinne der Unternehmen sind erneut angestiegen. Auf der anderen Seite nimmt Armut in Deutschland aufgrund der Vielzahl prekärer Beschäftigungsverhältnisse zu. Knapp ein Viertel der Beschäftigten arbeitet für Niedriglöhne und ist trotzdem oftmals auf staatliche Unterstützung angewiesen. Vielen droht Altersarmut. Der Sozialstaat ist aus dem Gleichgewicht geraten – und die Politik hat es so gewollt. Frontal21 berichtet, wie die Hartz IV-Gesetze den Arbeitsmarkt verändert haben und wie mit Billiglöhnen die Gewinne der Konzerne finanziert werden.

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Ermittler auf falscher Spur - Die Waffe des Terror-Trios

Schon vor Jahren hätte die Polizei auf die Spur der rechtsextremen Mörder Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt kommen können. Doch die Fahnder suchten nicht gezielt genug nach der Tatwaffe, durch die neun Menschen starben. Obwohl es Hinweise gab, dass die Mordwaffe, eine Ceska 83 mit Schalldämpfer, aus der Schweiz stammte, fragten deutsche Ermittler nicht hartnäckig genug nach dem Weg der Pistole von einem Schweízer Waffenhändler zu einem Sammler. Die deutsche Polizei suchte vorrangig nach türkischen Abnehmern des verdächtigen Waffentyps - ein verhängnisvoller Fehler. Erst im November 2011 fanden sie die Mordwaffe in den Trümmern der Zwickauer Wohnung des Terror-Trios. Am Donnerstag muss nun das Bundeskriminalamt im Berliner Untersuchungsausschuss zu den Pannen bei der Suche nach der Ceska Stellung nehmen.

Frontal21 über die heiße Spur der NSU-Waffe und verpasste Chancen, die Mörder zu fassen.

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Deutsche Doppelmoral - Bundesregierung bürgt für fragwürdige Exporte

Käfighaltung für Legehennen gilt als Tierquälerei und ist in Deutschland verboten, doch den Export von Legebatterien in die Ukraine unterstützt die Bundesregierung mit Steuergeldern. Hierzulande hat Schwarz-Gelb zwar den Ausstieg aus der Atomenergie aus Sicherheitsgründen beschlossen, der Verkauf von deutscher Atomtechnik in alle Welt wird aber gefördert. Zwei Beispiele für fragwürdige Auslandsgeschäfte deutscher Unternehmer, die der Staat unterstützt und absichert - mit so genannten Hermesbürgschaften. Über deren Vergabe wird im kleinen Kreis entschieden, eine parlamentarische Kontrolle findet nicht statt.
Frontal21 über Doppelmoral und Intransparenz bei der deutschen Exportförderung.

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Merkels Endlager - Die Altlasten der Bundeskanzlerin

Morsleben, Asse, Gorleben – diese Orte stehen für eine jahrzehntelange vergebliche Suche nach einem sicheren Endlager für radioaktiven Abfall. Sie stehen auch für Schlamperei, Vertuschung und politisches Versagen. Frontal21 fragt nach der Verantwortung von Angela Merkel. Denn die heutige Bundeskanzlerin war vier Jahre lang als Bundesumweltministerin zuständig für die Endlagersuche. Frontal21 über Altlasten der Kanzlerin, die bis heute die Suche nach einem Endlager belasten.

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21.09.2012, Quelle: zdf

Sendetermine


21. Mai 2013 21:00


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