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Organspende: Zu wenig Aufklärung
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Interview
Hirntod als Entnahmekriterium
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Interview
"Wir brauchen mehr Vertrauen"
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Doch schwierige Fragen bleiben dabei unbeantwortet, so Kritiker: Was geschieht mit den Menschen und ihren Organen, wenn sie Organspender sind? Wie tot sind Hirntote bei der Organentnahme wirklich? Eine aufklärende Debatte findet bisher kaum statt.Redet man möglichst wenig darüber, weil man Angst hat, die Antworten könnten potentielle Spender abschrecken?
Hirntod als Entnahmekriterium
Auch die Soziologieprofessorin Alexandra Manzei von der Hochschule Vallendar beklagt im Frontal21-Interview die mangelnde Aufklärung für organspender. Viele Menschen würden immernoch glauben, sie könnten erst nach dem Tod Organe spenden. Ihnen sei nicht bewusst, dass bereits der Hirntod eines Patienten die Voraussetzung für die Entnahme von Organen sei - und was das bedeutet.Der Transplantationsmediziner Professor Gundolf Gubernatis fordert angesichts der jüngsten Organspendeskandale: "Wir brauchen mehr Vertrauen in dieses System." Man müsse die Menschen mit ihrem Zweifel am Hirntod ernst nehmen und müsse ihnen auch sagen, worum es denn eigentlich geht.

