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09. Februar 2010
 

Frontal21

 
Nächste Sendung: 23.02.2010
Rückblick: Frontal21 vom 26.01.2010
Doyé und Wiemers. Quelle: ZDF

Adolf-Grimme-Preis

Zwei Nominierungen für
Frontal21-Autoren

Die Frontal21-Autoren Werner Doyé und Andreas Wiemers sind in diesem Jahr gleich zwei Mal für den Adolf-Grimme-Preis nominiert. Die Jury begründet die Auswahl der Frontal21-Satire-Rubrik "Toll!" so: "stilbildende und intelligente Umsetzung der Fernsehsatire innerhalb eines politischen Formats". Die zweite Nominierung erhalten die Autoren für ihre Mauerfall-Mockumentary "Der schwarze Kanal kehrt zurück". Nach ihren Nominierungen 2007 und 2008 (für Toll!) sowie 2009 für den "Satirischen Jahresrückblick" wurden Werner Doyé und Andreas Wiemers damit bereits zum vierten und fünften Mal für den Grimme-Preis nominiert. Der Adolf-Grimme-Preis wird im März verliehen. [Thema]

 
Junge fängt Wasser in seinen Händen auf. Quelle: imago

nachgehakt vom 03.02.2010

Überteuertes Trinkwasser, schutzlose Verbraucher

Frontal21 berichtete über zu hohe Preise, die einige Wasserversorger von ihren Kunden verlangen. Die hessische Landeskartellbehörde hatte unter anderem gegen die enwag in Wetzlar eine Verfügung erlassen, den Wasserpreis um rund 30 Prozent zu senken. Dagegen hatte das Unternehmen geklagt. [mehr]

 
Waffe vom Typ Sig-Sauer P6. Quelle: ZDF

nachgehakt vom 01.02.2010

Der Staat als Waffenhändler

von Ulrich Stoll

Frontal21 berichte über Bundesländer, die ausgemusterte Polizeiwaffen an Waffenhändler verkaufen statt sie zu vernichten. Auch das Saarland bot im Januar 2010 über die bundeseigene Firma Vebeg 440 Großkaliberpistolen der Polizei auf dem Waffenmarkt an. Jetzt reagierte der saarländische Innenminister Stephan Toscani, CDU, auf den Frontal21-Bericht und sicherte zu, die Waffenverkäufe zu stoppen. [mehr]

 
Frontal21-Logo

Frontal21-Sendung vom 26.01.2010

Sendung verpasst? Hier können Sie Frontal21 nochmals sehen - mit diesen Themen: Teurer und unsozial - Krankenversicherte zahlen drauf, Dreckige Kohle - Neue Kraftwerke statt Klimaschutz, Vitamine nein danke! - Politiker verhindern Schulobst, Iran: Opposition wird mit deutscher Hilfe unterdrückt, Was wurde aus den FDP-Sparvorschlägen?, Gefängnisse: alt, voll, menschenunwürdig; [Video starten]

 
Proteste Iran - Kontrolle von Telefondaten. [M] Quelle: imago

Frontal21 exklusiv

Iran: Opposition wird mit deutscher Hilfe unterdrückt

Iranische Sicherheitsorgane setzen deutsche Technik ein, um Regimegegner zu überwachen. Immer öfter stellen Oppositionelle im Iran fest, dass sie systematisch ausspioniert und festgenommen werden. Nach Recherchen von Frontal21 werden sie dann bei Verhören von der iranischen Polizei mit abgehörten Telefonaten und abgefangenen SMS-Nachrichten als "Beweismittel" konfrontiert. [mehr]

 
Erich Möchel

Frontal21-Interview

"Menschen erhielten Droh-SMS"

von Joachim Bartz

Der österreichische Experte für Überwachungstechnologie Erich Möchel erklärt, wie die Überwachungssysteme, die Nokia Siemens Networks in den Iran verkauft hat, funktionieren. Möchel, der auch als Fachjournalist für den ORF arbeitet, beschreibt, wie das Mullah-Regime damit gegen die Proteste der Opposition vorgehen konnte und wie Siemens an der Weiterentwicklung arbeitet. [Video starten]

 
Baustelle Kohlekraftwerk Datteln.

Frontal21 exklusiv

Neue Kraftwerke statt Klimaschutz

von Andreas Halbach

Gegenüber Frontal21 haben Experten den Bau neuer Kohlekraftwerke kritisiert. "Die Energiekonzerne bauen wild darauf los, solange sie noch bauen dürfen. Sie wollen jetzt Tatsachen schaffen, um ihre Monopole zu sichern" sagte Professor Olav Hohmeyer, Mitglied des Sachverständigenrates für Umweltfragen der Bundesregierung. "Ein Umdenken in Richtung erneuerbarer Energien hat dort leider kaum stattgefunden." [mehr]

 
Christa Thoben, CDU

Frontal21-Interview

"Sicherheit der Versorgung"

von Andreas Halbach

Die NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben, CDU, begründet den Bau von Kohlekraftwerken mit der "Sicherheit der Versorgung". Das Argument der Kritiker, neue Kohlekraftwerke würden die Entwicklung klimafreundlicher Energien schwächen, lässt Thoben nicht gelten. Das regele sich in den kommenden Jahrzehnten über den Markt, meint sie. Um schon heute etwas für das Klima zu tun, rät Thoben zum Energiesparen. [Video starten]

 
Bilderserie
Guido Westerwelle und "Liberales Sparbuch". Quelle: ap

"Liberales Sparbuch"

Was wurde aus den
FDP-Sparvorschlägen?

von Hans Koberstein und Birte Meier

10,5 Milliarden Euro kann die Bundesregierung einsparen - das meinte die FDP noch, als sie in der Opposition war, und ihr "Liberales Sparbuch" vorlegte. Nun ist die FDP an der Regierung und könnte umsetzen, was sie gefordert hat: Sorgfältig mit dem Geld der Steuerzahler umgehen - zumindest in den fünf Ministerien, denen FDP-Minister vorstehen. Frontal21 schaut nach, was aus den Sparideen geworden ist. [Bilderserie]

 
Kinder mit Äpfeln. Quelle: dpa

Frontal21 exklusiv

Vitamine- Nein danke!

von Birte Meier

Nach einer Frontal21-Umfrage wollen neun Bundesländer nicht am EU-Schulobstprogramm teilnehmen: Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen und Schleswig-Holstein. Dort entgeht den Schülern ein Millionen-Geschenk der EU. [mehr]

 
Stethoskop und Geldscheine. Quelle: imafo

Zusatzbeiträge für Versicherte

Teurer und unsozial

von Wolfgang Kramer und Dana Nowak

Millionen gesetzlich Versicherte müssen in den kommenden Monaten mit höheren Ausgaben für ihre Krankenkasse rechnen. So kündigten mehrere Versicherungen an, schon bald Zusatzbeiträge von ihren Mitgliedern verlangen zu wollen, darunter die DAK und die KKH-Allianz sowie mehrere Betriebskrankenkassen. [mehr]

 
Gefängnismauer. Quelle: dpa

Gefängnisse

Alt, voll, menschenunwürdig

von Britta Hilpert

Es klingt wie ein Problem, das sich leicht lösen lässt: Berlins Haftanstalten sind alt und voll, teilweise sogar menschenunwürdig. Rundherum in Brandenburg dagegen sind die Gefängnisse neu und leer. Da liegt es nahe, dass Brandenburgs neuer Justizminister Volkmar Schöneburg (Die Linke) seine leeren Zellen für Berliner Strafgefangene anbietet. Doch der Vorschlag, der Geld sparen würde, stößt in Berlin auf taube Ohren. [mehr]